Webanwendungen in Zeiten des Web 2.0
In Zeiten von Sozialen Netzwerken und co., verlagern sich viele Elemente der Arbeit in das Internet. So beispielsweise der Empfang von Post (E-Mails), das organsieren von Projekten oder auch Akquirieren neuer Kunden.
All diese Dienste werden Webapplikationen oder auch Webanwendungen genannt. Unter Webanwendungen versteht man über den Internetbrowser abrufbare Dienste / Applikationen, ähnlich der allgemein bekannten Desktopapplikationen (Text-, Bildbearbeitung etc.). Diese Online-Dienste ermöglichen es anfallende Aufgaben mit den gestellten Werkzeugen effizient zu bearbeiten.
Die Entwicklung von Webanwendungen
Das Arbeiten mit sogenannten Webapplikationen bringt viele Vorteile mit sich. So kann beispielsweise kollaborativ an einem Projekt oder ähnlich, standortunabhängig gearbeitet. Dies heißt, dass beispielsweise ein Mitarbeiter welcher aus einem Büro in London arbeitet und ein Mitarbeiter der basierend aus einem Büro in Berlin arbeitet, zeitgleich einem Dokument arbeiten können, ohne dass ein Treffen nötig ist. Weiter Vorteil von Webanwendungen ist das systemunabhängige Arbeiten. Dies heißt das unabhängig von welchem Computersystem aus Sie arbeiten, können Sie auf die zu bearbeitenden Dokumente zugreifen. Dies macht es vor allem bei Geschäftsreisen oder von zu Hause aus zu arbeiten, ohne dass Sie unnötigen "Papierkram" mitnehmen müssen.
Doch das Arbeiten mit online-basierten Applikationen birgt auch Nachteile. Durch die Auslagerung empfindlicher Daten, besteht stetig die Gefahr, Opfer von Computersabotage (Hacking) - welche nicht selten einen wirtschaftlichen Schaden verursacht - zu werden. Auch ein Serverausfall kann Störungen des Arbeitsflusses verursachen, da durch voran genannte Auslagerung i. d. R. kein Einfluss auf die verwendete Datenbank und Servertechnik, sowie der damit verbunden Problembehebung genommen werden kann.
Die richtige Konzeption von Webanwendungen
Bei der Entwicklung und Konzeption von Webanwendungen wird in der Regel auf Technologien und Programmiersprachen wie beispielsweise PHP (Hypertext Preprocessor) oder AJAX (Asynchronous JavaScript and XML) zurückgegriffen. Die beiden genannten Programmiersprachen ermöglichen es zwischen den Benutzer (User) und dem Server, sowie der angeschlossen Datenbank in welcher alle notwendigen Daten hinterlegt sind, zu kommunizieren. Durch das computerunterstützte und internetbasierte Auslesen und Einlesen von Daten über den Internetbrowser, sowie weiteren Funktionen welche die Sprachen, sowie Datenbankensysteme unterstützen ergeben sich viele Möglichkeiten welche zu einer Webanwendung geformt werden können.Die Nutzung von Internetanwendungen ist in aller Regel ein positiver und fördender Beitrag zur eigenen Arbeitseffizienz. Ob nun Desktop- oder Webanwendungen das bleibt Ihnen überlassen und ist eine Frage der Überzeugung. Es bleibt dennoch zu sagen, dass immer mehr IT-Unternehmen in Richtung Webanwendungen, sowie Cloud-Computing arbeiten und so diese Technologien in Zukunft nicht mehr wegzudenken sein werden.